Der medizinische Rat - von der Idee zum Projekt
Der Medizinische Rat unterstützt und fördert die medizinischen Zielsetzungen der Argomed, insbesondere die Qualitätsentwicklung der angeschlossenen Hausarztnetze.
Der Medizinische Rat trifft sich viermal jährlich und diskutiert über die verschiedenen laufenden Projekte. Neue Aufgaben und Ziele legt er in Absprache mit den Netzen und der Argomed-Führung fest. Die Inputs zu den Projekten kommen auch von den verschiedenen Partnern der Argomed.
Der Medizinische Rat besteht aus diesen Personen:
- Dr. med. Wolfgang Czerwenka, Wettingen (Vorsitz)
- Dr. med. Daniel Dürst, Lenzburg
- Dr. med. Thomas Huber, Fislisbach
- Dr. med. Stephan Koch, Wohlen
- Dr. med. Maria Pia Mahler, Würenlingen
- Dr. med. René Rüegg, Gebenstorf
- Dr. med. Hansjörg Weber, Oberrohrdorf
- Dr. med. Martin Wehrli, Neuenhof
Projekte und Aufgaben des medizinischen Rats
Schnittstellenprobleme in der Zusammenarbeit Spital - Hausärzte, aber auch mit den Spezialisten wurden analysiert. Daraus folgte eine beispielhafte Zusammenarbeitsvereinbarung mit dem Kantonsspital Baden. Sie wird regelmässig überprüft und weiter optimiert. Eine ähnliche Abmachung existiert auch mit Vertretern der Spezialärzte der Region Baden. Eine Übereinkunft mit den kantonalen psychiatrischen Diensten steht vor der Unterzeichnung. Diese Vereinbarungen sind Grundlage für weitere Kooperationen in angrenzenden Netzen.
Ein weiteres Thema des Medizinischen Rats war die Beurteilung der Fahrtauglichkeit von Senioren. In Zusammenarbeit mit einem namhaften Spezialisten wurden Guidelines erarbeitet und in der Fachliteratur publiziert, nachdem sie vom Qualitätszirkel argonet auf ihre Praktikabilität überprüft worden waren. Diese Guidelines und das ständige Bestreben zur Qualitätsverbesserung in dieser Gutachtertätigkeit sollen den politischen Entscheidungsträgern erlauben, die Beurteilung weiterhin in den Händen der Hausärzte zu belassen.
Die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit und die Optimierung der Zeugnisse sind ein weiteres Thema. Daraus folgten regional übergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit den Arbeitgeberverbänden. Die Ergebnisse werden nun implementiert. Auch an die Entwicklung eines zertifizierten Lehrgang zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit an der Hochschule Winterthur leistete der Med. Rat einen wichtigen Beitrag.
Fortbildungen für Ärzte und für medizinische Praxisassistentinnen werden oft im Medizinischen Rat entworfen und konkretisiert, mit dem Ziel, das ganze Praxisteam zu fördern: Gipskurse, Einstelltechnik Röntgen, Kommunikation in schwierigen Situationen und diverse Laborkurse sind nur einige Beispiele.
Die Qualitätssicherung ist auch für den Medizinischen Rat nicht nur ein leeres Schlagwort sondern erlebbarer Mehrwert. Aus diesem Grund wird das Hausarzt-Label MehrFachArzt praktisch unterstützt. Bei der Erarbeitung eines umfassenden elektronischen Praxishandbuchs für MehrFachÄrzte leistet der Med. Rat Grundlagenarbeit.
