KIMSA: Neue Ära in der Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Case Managern
Die Hausärzte können mit ihrem umfassenden Patientenwissen einen wichtigen Beitrag leisten um im Schadenfall eine für den Patienten optimale Therapie zu erarbeiten. Im Projekt KIMSA (Kooperatives Integrationsmanagement der Suva mit Ärztenetzen) haben Suva und Argomed entsprechende Kooperationsmodelle zusammen entwickelt.
KIMSA ist ein Gemeinschaftsprojekt der Suva und der Argomed Ärzte AG und zeigt die Möglichkeiten einer institutionellen Zusammenarbeit der Suva mit den Hausärzten auf. Die Praktikabilität wurde in einem Pilotprojekt überprüft. Das Potenzial der Hausärzte als Mitwirkende im Wiedereingliederungsprozess kann systematisch genutzt werden. Vor allem in der Früherkennung und in der Behandlung von Patienten mit nicht somatischen Begleitproblemen und bei der Abschätzung der Tragfähigkeit familiärer und anderer sozialer Netze, können Hausärzte einen entscheidenden Beitrag leisten.
Die argomed führt KIMSA zusammen mit der Suva in Ärztenetzwerken in der ganzen Schweiz ein. Während Patienten davon profitieren, dass die Betreuungsprozesse noch koordinierter ablaufen, liegt der Nutzen für den Hausarzt in einer besseren Anerkennung seiner Beiträge zur Reintegration der Patienten in den Arbeitsprozess. Die Suva profitiert als Kostenträgerin durch die effizientere Gestaltung ihres Fallmanagementprogramms und der daraus resultierenden höheren Wiedereingliederungsquote.
Das KIMSA-Konzept wird derzeit auch für den Einsatz bei anderen Kostenträgern weiterentwickelt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite KIMSA
Ihre Kontaktpersonen für KIMSA:

Dr. med. Wolfgang Czerwenka
Vorsitz Medizinische GL
Spitäler, Spezialisten, Institute
Tel. 056 483 03 33

Roger Tschumi
Projekt- und Mandatsleiter (Kader)
Betriebswirtschafter
KIMSA, Medelexis, eHealth-Projekte
Tel. 056 483 03 38