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Lagebild ambulante Versorgung

Wie ist die Personalauslastung Ihrer Praxis während der Krise? Wie viele Ärzte und MPA stehen aktuell zur Verfügung? Ist genügend Schutzmaterial vorhanden? Diese und weitere wichtige Informationen können im sicheren Web-Portal erfasst und im Rahmen eines «Lagebilds der ambulanten Versorgung» den kantonalen Behörden zur Bewältigung der Krise zugänglich gemacht werden.

Warum braucht es ein «Lagebild der ambulanten Versorgung»?

Die ersten Wochen der COVID-19-Pandemie haben ergeben, dass den Kantonsarztstellen ein Lagebild zum Zustand der ambulanten Arztpraxen fehlt. Je nach Szenario spielt die ambulante Versorgung eine bedeutende Rolle für die Bewältigung der Krise, namentlich in der Zusammenarbeit zwischen den Leistungserbringern und mit den kantonalen Krisenstäben. Aus diesen Gründen hat die Argomed Ärzte AG (Projektkoordination) die Initiative von Ärztinnen und Ärzte aus den Argomed Ärztenetzen aufgenommen und zusammen mit HIN AG und healthinal die Entwicklung eines «Lagebilds der ambulanten Versorgung» in Angriff genommen. Dank tatkräftiger Unterstützung aller Beteiligten konnte innert kürzester Zeit ein Web-Portal aufgebaut werden. 

Welche Daten werden erfasst?

Wie ist die Auslastung in der Praxis? Wie viele Ärzte und MPA/MPK stehen aktuell zur Verfügung? Ist noch genügend Labormaterial und generell Material vorhanden? Die ambulanten Arztpraxen melden über das Web-Portal jeden Morgen ihre Verfügbarkeiten, in einer zweiten Phase auch öffentliche und private Spitex-Organisationen. Die Eingabe der Daten beruht auf Freiwilligkeit. Dank eines täglichen Abbilds können bei personellen aber auch materiellen Engpässen schneller Lösungen über die kantonalen Ärztegesellschaften organisiert werden. 

Wie und wo werden die Daten erfasst?

Der Zugang zum Web-Portal ist mittels HIN-Identität gewährleistet. Falls Sie noch keine HIN-ID besitzen, empfiehlt sich, das HIN Classic Abo abzuschliessen. Die Daten werden auf Ihre Praxis bezogen erfasst. Sollten Sie mehrere HIN-Logins besitzen, spielt es keine Rolle, mit welchem Login Sie die Daten erfassen. Die Daten sind nicht öffentlich zugänglich. Es erhalten nur Stellen, die aktuell an der Bewältigung der Krise arbeiten, Zugriff auf die Daten. Der Datenschutz ist somit jederzeit gegeben.

Was geschieht mit den erfassten Daten?

Die erfassten Daten werden der zuständigen kantonalen Behörde sowie den Kantonsarztstellen für die Bewältigung der Krise zur Verfügung gestellt. Nach Bewältigung der Krise werden die Daten aggregiert (ohne Rückschlüsse auf einzelne Arztpraxen) für Forschungszwecke über opendata.swiss zugänglich gemacht. Es besteht zu keiner Zeit ein kommerzielles Interesse an den Daten.

Kontakt

Lukas Wenger

Leiter eHealth
MBA in eHealth (in Ausb.)

Koordinator Medizinischer Beirat

+41 56 483 03 17
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