Wenn die Temperaturen steigen, spricht man schnell von «Hitzetagen». Sie sind für unseren Körper eine echte Herausforderung – besonders für ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder. Damit wir gut durch den Sommer kommen, hat das BAG die «Drei goldenen Regeln für Hitzetage» formuliert. Sie klingen einfach, sind aber lebenswichtig:
- Viel trinken
Am besten Wasser oder ungesüsste Getränke, über den Tag verteilt. - Kühl bleiben
Direkte Sonne meiden, Wohnung kühlen, leichte Kleidung tragen, körperliche Anstrengung reduzieren. - Auf gefährdete Personen achten
Ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und chronisch Kranke regelmässig nach ihrem Befinden fragen und unterstützen.
Diese drei Punkte helfen, den Kreislauf zu entlasten und Hitzeschäden vorzubeugen. Ein Aspekt wird aber oft unterschätzt: Salz.
Bei Hitze verlieren wir über den Schweiss nicht nur Wasser, sondern auch Salz (Natrium). Wer dann sehr viel Wasser trinkt, aber kaum salzhaltige Lebensmittel isst, kann einen Natrium-Mangel entwickeln.
Typische Beschwerden:
- Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit
- Schwindel, Muskelkrämpfe
- Bei ausgeprägtem Mangel: Verwirrtheit, Stürze, im Extremfall Krampfanfälle
Natrium ist wichtig, weil es:
- den Flüssigkeitshaushalt im Körper reguliert
- für eine normale Nerven- und Muskelfunktion sorgt
Trinken allein reicht deshalb nicht – besonders bei starkem Schwitzen.
Darum gilt besonders an Hitzetagen: Trinken ja – aber nicht ohne etwas Salz.






